DWG Symposium in Berlin Recap

KI IN DER MARKTKOMMUNIKATION – VERWIRRUNGS-, BERÜHRUNGS- UND ENTFREMDUNGSPOTENTIAL

Am 4. Juli waren die Räumlichkeiten von eye square Schauplatz für den 12. DWG-Effizienztag. Unter dem Motto „KI IN DER MARKTKOMMUNIKATION – VERWIRRUNGS-, BERÜHRUNGS- UND ENTFREMDUNGSPOTENTIAL“ und moderiert von Prof. Jürgen Schulz (Hochschule der Künste) brachte diese einzigartige transdisziplinäre Konferenz KI-Experten aus Wissenschaft, Technik, Medien, Kunst und Theologie zusammen.

Die Veranstaltung bot eine umfassende Untersuchung der vielfältigen Auswirkungen von KI auf die Marktkommunikation, wobei sowohl ihr Potenzial als auch ihre Herausforderungen angesprochen wurden. Die Diskussionen zeigten die Fortschritte der neuen Technologien und ihre Anwendung. Gleichzeitig wurde die Bedeutung des menschlichen Fingerspitzengefühls und Urteils unterstrichen, damit KI wirklich nützlich wird und menschliches Leben nicht in einer Flut neuer, gefälschter oder geradezu feindlicher KI-Kreationen untergeht.

Sie haben das DWG Symposium verpasst? Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Vorträge!

Sie wollen mehr über das KI-Symposium erfahren? Hier finden Sie unsere KI-Symposium Galerie!

Dirk Ziems
concept m Institut

Dirk Ziems & Dr. Steffen Schmidt
concept m Institut

Svenja Lorenz
Social-Media-Redakteurin bei ZEIT ONLINE

Dr. Julia Nitschke
eye square, Lead AIX lab

Jan Kuhlen
Rechtsanwalt, Mitglied 2018-2020 Enquete Kommission Künstliche Intelligenz des Dt. Bundestages

Prof. Dr. Jana Möller-Herm
Juniorprofessorin für Markt-kommunikation an der FU Berlin

Prof. Dr. Sabine Fischer
Professorin für Ideenökonomie in der digitalen Transformation u. a. an der Universität der Künste und der Universität St.Gallen

Michael Schiessl

Michael Schießl
CEO und Gründer eye square

Roman Lipski
KI-Künstler

Dr. Josef Wieneke
Mathematisch interessierter Pfarrer

Prof. Dr. Jürgen Schulz
Universität der Künste

Denise Graf erhielt den DWG Master Thesis Award für ihre Arbeit über die Relevanz von Kundenzufriedenheitsstudien im Zeitalter der künstlichen Intelligenz, in der sie sich für die Verwendung tatsächlicher Verhaltensdaten anstelle traditioneller Umfragen aussprach. Graf argumentierte in ihrer Arbeit, dass herkömmliche Umfragen oft ressourcenintensiv sind und den Kunden Zeit und Daten rauben. Sie schlug daher die Verwendung tatsächlicher Verhaltensdaten als Alternative vor. Ihre Forschung unterstreicht das Potenzial der KI, Studien zur Kundenzufriedenheit zu revolutionieren, indem sie genauere und umsetzbare Erkenntnisse zu geringeren Kosten liefert.

Erfahren Sie mehr über die Entstehung des DWG Titelbildes und den Medienkünstler Dennis Rudolph!

DennisRudolph_2022

“ Die Erstellung ermöglichte es, die Referenten in einer 3D-Software zu inszenieren, die Beleuchtung einzustellen und anderes, ohne dass einer der Teilnehmer tatsächlich anwesend sein musste. Ich liebe die von der KI erzeugten Glitches, denn sie zeigen den digitalen Prozess, den die Porträts durchlaufen haben.“

_Dennis Rudolph, Medienkünstler

Das Titelbild ist eine Auftragsarbeit von Michael Schießl, welcher der Meinung war, dass die Einladung zum DWG-Symposium eine Ästhetik benötigt, die das Thema der Konferenz besser widerspiegelt.

Der Künstler Dennis Rudolph lud Fotos der Referenten in eine Online-KI-Anwendung und wandelte sie dort in 3D-Porträts um. Die Gesamtkomposition des Titelbildes wurde mit einer 3D-Software erstellt.

Nach Rücksprache mit allen Beteiligten und Rückmeldung zum Thema Corporate Identity durch die DWG, wurde das Porträt von einem der Vortragenden ersetzt – er sagte, „er erkenne sich nicht wieder“. Sein durch KI generiertes Porträt sah viel älter und strenger aus, aber es ähnelte ihm auch viel mehr. Es schien, als würden durch die KI nur bestimmte Merkmale, die hervorstechen, verbessert.



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