20 geplante
Protraits
Diese sechs Porträts begannen als ein Paar von zwei. Sie gehen auf eine Vision von Michael Schiessl zurück, der den Geist des richtigen Handelns einfangen wollte, indem er an das Martyrium deutscher Helden während des Zweiten Weltkriegs erinnerte, mit besonderem Augenmerk auf diejenigen aus Berlin.
Die Technik beginnt mit einer traditionell-medialen Handskizze auf Papier des Originalfotos jedes Märtyrers. Mit Hilfe von Photoshop und Illustrator wird diese Skizze dann verändert, optimiert und minimiert, um den „simplen“ Look der endgültigen Versionen zu erreichen.
Wir möchten insgesamt 20 Märtyrer ehren. Wir freuen uns über Ihr Interesse an diesem Projekt.
20 geplante
Protraits
Diese sechs Porträts begannen als ein Paar von zwei. Sie gehen auf eine Vision von Michael Schiessl zurück, der den Geist des richtigen Handelns einfangen wollte, indem er an das Martyrium deutscher Helden während des Zweiten Weltkriegs erinnerte, mit besonderem Augenmerk auf diejenigen aus Berlin.
Die Technik beginnt mit einer traditionell-medialen Handskizze auf Papier des Originalfotos jedes Märtyrers. Mit Hilfe von Photoshop und Illustrator wird diese Skizze dann verändert, optimiert und minimiert, um den „simplen“ Look der endgültigen Versionen zu erreichen.
Wir möchten insgesamt 20 Märtyrer ehren. Wir freuen uns über Ihr Interesse an diesem Projekt.
Sophie: 9.5.1921 – † 22.2.1943
Alexander: 16.9.1917 – † 13.7.1943
75 Jahre nach Kriegsende zeigen wir die Freundschaftsgruppe der Weißen Rose aus München, Menschen, die ihre jungen Leben riskierten, als Studenten im Widerstand gegen das deutsche NS-Regime. Die Portraits zeigen Sophie Scholl und Alexander Schmorell. Ihr Medium damals waren Flugblätter, in denen die Verbrechen im Krieg offen gelegt wurden – aufgrund ihrer Flugblattverteilung in München, speziell auch an der Uni, wurden sie mit anderen Unterstützern vom NS-Regime verfolgt und ermordet.


Sophie: 9.5.1921 – † 22.2.1943
Alexander: 16.9.1917 – † 13.7.1943
75 Jahre nach Kriegsende zeigen wir die Freundschaftsgruppe der Weißen Rose aus München, Menschen, die ihre jungen Leben riskierten, als Studenten im Widerstand gegen das deutsche NS-Regime. Die Portraits zeigen Sophie Scholl und Alexander Schmorell. Ihr Medium damals waren Flugblätter, in denen die Verbrechen im Krieg offen gelegt wurden – aufgrund ihrer Flugblattverteilung in München, speziell auch an der Uni, wurden sie mit anderen Unterstützern vom NS-Regime verfolgt und ermordet.


Eva-Maria: 31.1.1921 – † 5.8.1943
Erich: 25.1.1885 – † 30.6.1934
Auch Erich Klausener und Eva-Maria Buch haben sich auf ihre Weise dagegen ausgesprochen. Eva-Maria wurde hingerichtet, weil sie andere Mitglieder der Widerstandsgruppe der Roten Kapelle verteidigt hatte. Erich Klausener wurde ermordet, nachdem er die Gewalt und die Verfolgung, die in dieser Zeit stattfanden, offen kritisiert hatte.




System 1
Eva-Maria: 31.1.1921 – † 5.8.1943
Erich: 25.1.1885 – † 30.6.1934
Auch Erich Klausener und Eva-Maria Buch haben sich auf ihre Weise dagegen ausgesprochen. Eva-Maria wurde hingerichtet, weil sie andere Mitglieder der Widerstandsgruppe der Roten Kapelle verteidigt hatte. Erich Klausener wurde ermordet, nachdem er die Gewalt und die Verfolgung, die in dieser Zeit stattfanden, offen kritisiert hatte.
Lieselott: 27.9.1910 – † 1943
Hellmuth: 6.6.1901 – † 8.8.1944
Lieselott Neumark war eine deutsche römisch-katholische Märtyrerin. Sie ging freiwillig in das Sammellager für Juden und starb später in Auschwitz. Hellmuth Stieff war ein General und Mitglied des OKH. Er versuchte am 7. und 20. April 1944, ein Attentat auf Hilter zu verüben.


Lieselott: 27.9.1910 – † 1943
Hellmuth: 6.6.1901 – † 8.8.1944
Lieselott Neumark war eine deutsche römisch-katholische Märtyrerin. Sie ging freiwillig in das Sammellager für Juden und starb später in Auschwitz. Hellmuth Stieff war ein General und Mitglied des OKH. Er versuchte am 7. und 20. April 1944, ein Attentat auf Hilter zu verüben.




System 1
Alice: 17.9.1903 – †9.8.1943
Pfarrer Albert: 1894 – †22.8.1944
Alice Reis wurde von den Deutschen gezwungen, ihr Kloster in Bloemendaal zu verlassen – als Jüdin mit Aufenthaltsverbot zog sie dann nach Almelo. Dort wird sie von den Deutschen verhaftet und im Durchgangslager JDG Westerbork inhaftiert. Von dort aus in das Konzentrationslager KL Auschwitz transportiert und im Außenlager KL Auschwitz II Birkenau in einer Gaskammer ermordet. Pfarrer Albert Hirsch wurde von der Gestapo verhaftet und vor ein Sondergericht gestellt. Er wurde wegen „Verbreitung von Feindnachrichten“ zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, starb dann aber im nahe gelegenen Gefängnis Gollnow.
Maria: 07.06.1910 – † 1943
Bernhard: 03.12.1875 – † 05.11.1943
Während der nationalsozialistischen Diktatur setzte sich Bernhard Lichtenberg, ein deutscher Priester und Dompropst in Berlin, öffentlich für die Verfolgung der Juden ein. In der römisch-katholischen Kirche wird er als Märtyrer verehrt und als selig angesehen. Maria Terwiel wurde am 17. September 1942 verhaftet. Als Unterstützerin der deutschen Widerstandsgruppe „Rote Kapelle“ verteilte sie illegale Flugblätter und Plakate gegen die nationalsozialistische Propaganda. Sie war mehrere Wochen in Haft und wurde schließlich zum Tode verurteilt.




Josef: 19.03.1901 – †8.09.1944
Herbert: 22.05.1908 – †13.11.1944
Josef Wirmer war Rechtsanwalt und junger Politiker der Mitte, der sich seit Mitte der 1930er Jahre gegen Hitler stellte. Er schloss sich dem Widerstand an und wurde wegen seiner Beteiligung am gescheiterten Attentat auf Hitler im Jahr 1944 zum Tode verurteilt.
Kaplan Herbert Simoleit arbeitete im Pfarramt in Greifswald unter umgesiedelten Deutschen aus Polen. 1941 wurde Simoleit nach Stettin versetzt, wo er sich als beliebter Seelsorger für junge Menschen engagierte. Er kümmerte sich um die in Stettin stationierten Soldaten und organisierte für sie wöchentliche Diskussionsrunden, in denen er religiöse und politische Themen erörterte und über die Verbrechen der SS an den Juden sprach. Simoleit wurde Anfang Februar 1943 verhaftet und während des Verhörs misshandelt. Am 4. September 1944 verurteilte ihn das Reichskriegsgericht wegen „Demoralisierung der Truppen“ zum Tode.
Wir freuen uns über Ihr Interesse an diesem Projekt.
Wir freuen uns über Ihr Interesse an diesem Projekt.
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