15 Dez. Feiern Sie mit der jährlichen Kunstreihe von eye square die Weihnachtszeit

Frohe Feiertage und kommen Sie gut ins neue Jahr!
Im Dezember konzentrieren wir uns nicht nur auf unser Kerngeschäft in der Marktforschung, sondern auch auf die Menschen, die aufgrund ihrer starken Überzeugungen Opfer im Nationalsozialismus geworden sind.
Ein Projekt, das unserem CEO Michael Schießl besonders am Herzen liegt, ist seine Illustrationsreihe über katholische Märtyrer des Nationalsozialismus. Zu diesen Märtyrern gehören Geistliche und Laien, die wegen ihres Glaubens und ihres Widerstands gegen das NS-Regime verfolgt, inhaftiert und hingerichtet wurden.
Auch in diesem Jahr erinnern unsere Weihnachtsmotive wieder an diejenigen, die für ihren Widerstand gestorben sind.
Mit unserer Weihnachtsserie wünscht eye square frohe Festtage und ein gutes neues Jahr!
Mit unserer Weihnachtskunstserie ehren wir zwei bemerkenswerte Opfer des Nationalsozialismus.
Josef Wirmer
19.03.1901 – †08.09.1944

Josef Wirmer war ein katholischer Anwalt in Berlin, der sich entschieden gegen Hitler stellte. Er war Mitglied der Wandervogel-Bewegung und schloss sich während seines Studiums in Freiburg und Berlin katholischen Studentengruppen an. Ende der 1920er Jahre wurde er Mitglied der Zentrumspartei.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten kämpfte er leidenschaftlich gegen das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums, die Verfolgung und Ermordung jüdischer Bürger und die Einschränkungen für christliche Kirchen.
Wirmer stand seit 1944 in Kontakt mit Claus Graf Schenk von Stauffenberg. Nach dem gescheiterten Attentatsversuch am 20. Juli 1944 wurde er am 4. August 1944 verhaftet und am 7. und 8. September vom Volksgerichtshof unter Vorsitz von Roland Freisler zum Tode verurteilt.
Unmittelbar nach der Verkündung des Todesurteils wurde er in Berlin-Plötzensee hingerichtet.
Chaplain Herbert Simoleit
22.05.1908 – †13.11.1944
Herbert Simoleit wurde trotz der Einwände seines Vaters von seiner Mutter katholisch erzogen. 1939 wurde er zum Priester geweiht. 1941 wurde er nach Stettin berufen, wo er ein beliebter Jugendseelsorger wurde.
Als örtlicher Priester kümmerte er sich um die in Stettin stationierten Soldaten und organisierte für sie wöchentliche Diskussionsgruppen. Neben Fragen des Glaubens sprach Simoleit auch über politische Themen und die Verbrechen der SS an den Juden.
Anfang Februar 1943 wurde er verhaftet und während der Verhöre misshandelt. Am 4. September 1944 wurde er vom Reichskriegsgericht verurteilt, und am 13. November 1944 wurde Herbert Simoleit in Halle/Saale ermordet.

Hier erfahren Sie mehr über unser Langzeitprojekt mit Kunstpostkarten der Künstlerin Ivy Lee.